Am 25. September 2010 veranstaltet die Landeshauptstadt Hannover im Rahmen der Reihe Europa in Hannover einen Tag im Rathaus, der den eingewanderten Menschen aus dem russischen Sprachraum gewidmet ist. Das Veranstaltungsprogramm wird in enger Zusammenarbeit mit hiesigen Vereinen und Verbänden mit Bezug zu Migrantengruppen aus dem russischen Sprachraum sowie engagierten Personen aus der Zivilgesellschaft entwickelt und von hiesigen Unternehmen finanziell unterstützt.
Es gibt zahlreiche Gründe für das Veranstaltungsprojekt „RUSSISCH in Hannover“. Der wichtigste davon ist, dass über 24.000 Menschen aus dem russischen Sprachraum in Hannover leben, d.h. es handelt sich um eine der größten Migrantengruppen in unserer Stadt. Und es ist ein besonderes Anliegen der Stadtverwaltung, sich mit dieser Zuwanderungsgruppe aus den verschiedensten Regionen Osteuropas sowie Mittel- und Nordostasiens, die aus unterschiedlichsten Beweggründen in Hannover leben, in den Dialog zu treten - mit den Ziel einer fruchtbringenden Integration durch ein intensives Kennenlernen und einer besseren Vernetzung für eine höhere Akzeptanz und Bereicherung der Vielfalt in unserer Stadtgesellschaft.
Die Veranstaltung ist öffentlich und richtet sich insbesondere an alle Menschen mit Wurzeln im russischen Sprachraum sowie an Hannoveranerinnen und Hannoveraner wie auch Menschen aus der Umgebung mit Interesse am russischsprachigen Kulturraum und seiner Geschichte sowie der gegenwärtigen Lebenssituation dieser Einwanderungsgruppen.
Am Vorabend findet die Eröffnung der Wanderausstellung „Volk auf dem Weg - Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“ statt. Die Ausstellung wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern, Berlin, und Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg, präsentiert von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V., Stuttgart.
Der Verein Der Verein Tolstoi-Hilfs- und Kulturwerk Hannover e.V. beteiligt sich mit einem Info-Stand, Veranstaltungen auf der Aktionsbühne und Rathausführungen in russischer Sprache
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